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Therapie im Wandel: Halb so lang, doppelt so effizient?

Akina war zu Gast beim diesjährigen Symposium Akutstationäre Physiotherapie der ZHAW. Erfahre in diesem Bericht, was wir vom Event mitgenommen haben und wie wir unsere Software Akina Cloud für ein fortschrittliches Gesundheitswesen einsetzen möchten.

26.01.243min Lesezeit
    Annika und Fabienne präsentieren Akina beim ZHAW Symposium.

    Das diesjährige Symposium Akutstationäre Physiotherapie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) setzt sich mit dem Wandel in der Schweizerischen Physiotherapie auseinander und klärt über den aktuellen Stand der Wissenschaft auf. Wir durften unser Produkt Akina Cloud vorstellen und von den spannenden Vorträgen profitieren. Nachfolgend möchten wir einige Konzepte, Gedanken und Denkanstösse gemeinsam reflektieren.

    Der Diskussionsgegenstand

    Physiotherapeut*innen sind heute dazu gezwungen, in immer kürzerer Zeit mehr leisten zu müssen. Dies liegt unter anderem daran, dass die Hospitalisationsdauer von Patient*innen sich in den letzten Jahren stark verkürzt hat - als Folge braucht es mehr konservative Nachversorgung in einem ambulanten Setting. Natürlich sollten die Therapiebedürfnisse der Patienten trotzdem erfüllt werden - bestenfalls mit einer nachhaltigen und effizienten Therapie.

    Doch wie ist es möglich, diesen Erwartungen unter dem enormen Zeitdruck gerecht zu werden? Inwiefern muss sich der Schwerpunkt der Physiotherapie verschieben, und welche Ansätze sind effizient und nachhaltig? Und wodurch kann die Compliance der Patienten gesteigert werden? Mit diesen Fragen setzten wir uns beim Symposium auseinander und möchten beleuchten, wie Akina einen möglichen Lösungsansatz für diese Problematik darstellen kann.

    Physiotherapeut zeigt Patienten die richtige Ausführung einer Übung.
    Physiotherapie ist ein bedeutender Teil unseres Gesundheitswesens.

    Die wichtigsten Erkenntnisse aus den Referaten

    New Health Care Management

    Die Anforderungen in der Gesundheitswelt werden immer anspruchsvoller, aber viele Organisationen sind (noch) nicht gut genug für die dynamische, sich immer schneller drehende Welt gerüstet. Ein möglicher Lösungsansatz dafür ist das sogenannte New Health Care Management, bei dem sieben moderne Management-Konzepte dazu beitragen sollen, das Gesundheitswesen in Zukunft positiver zu gestalten.

    Der Nutzen von digitalen Innovationen

    Im Rahmen dieses neuen Konzeptes werden Therapeut*innen dazu ermutigt, die Verantwortungen in manchen Bereichen der Physiotherapie an bestimmte Systeme und Technologien abzugeben, die ihnen das Leben ein wenig erleichtern können (Stichwort Digital Health).

    Die Bedeutung einer starken Patienten-Therapeuten-Beziehung

    Ein wichtiger Teil davon ist das sogenannte “Motivational Interviewing”. Motivational Interviewing wird als "einen direktiven, klientenzentrierten Beratungsstil, der Verhaltensänderungen hervorruft, indem er den Klienten hilft, Ambivalenzen zu erkunden und aufzulösen" beschrieben. Es wurde bereits bei Erkrankungen wie Diabetes und Asthma sowie Suchterkrankungen und kardialer Rehabilitation erfolgreich eingesetzt. Studien haben ergeben, dass Motivational Interviewing im Vergleich zu traditionellen Ansätzen bessere Therapieergebnisse erzielt.

    Die Finanzierung des Wandels

    Die Physiotherapie hat knappe Ressourcen. Es ist daher umso wichtiger, dass die Versorgungsstrukturen im Gesundheitswesen besser koordiniert werden, um neue Innovationen finanzieren zu können. Durch die sogenannten Patient-Reported Outcome Measures (PROMS) soll der Nutzen der Physiotherapie sichtbar gemacht werden, und dementsprechend für eine gerechte Entlöhnung für Physiotherapeut*innen sorgen (siehe auch: Meinungsbeitrag Tarifeingriff Schweizer Physiotherapie).

    Ganzheitliche Gesundheitsversorgung

    Der Anfang einer Behandlung mag im Spital stattfinden, aber sie geht in den meisten Fällen weit darüber hinaus. Die Nachsorge und Rehabilitation nach einem operativen Eingriff ist enorm wichtig, um die Resilienz eines Patienten wieder aufzubauen. Durch Physiotherapie soll dies effizient und nachhaltig geschehen.

    Laptop mit Akina Software auf Couchtisch.
    Akina Care leitet den Patienten beim therapeutischen Training zuhause an und gibt ihm Feedback in Echtzeit.

    Der Lösungsansatz

    Mit unserer KI-gestützten Software Akina Cloud möchten wir unseren Teil zu einem fortschrittlichen Gesundheitswesen leisten. Durch unsere Webapplikation wird der Patient beim therapeutischen Training zuhause angeleitet. Unsere KI erkennt die Bewegungen des Patienten durch die Webcam des verwendeten Smart Devices und gibt ihm in Echtzeit Feedback zu seiner Ausführung. Das Training zuhause wird dadurch optimiert, Schmerzen gelindert und die Mobilität gefördert. Ausserdem wird das Training mit lehrreichen Inhalten angereichert, um den Wissenstransfer zu unterstützen und dem Patienten so zu mehr Sicherheit, Motivation und Effizienz zu verhelfen.Akina beschränkt sich jedoch nicht nur auf die digitale Anleitung des Patienten: Physiotherapeut*innen können das vom Patienten durchgeführte Training in Reportform asynchron evaluieren und es weiter auf dessen individuelle Bedürfnisse abstimmen. Die Therapeuten-Patienten-Beziehung wird dadurch gestärkt, die Motivation und Adhärenz des Patienten weiter gefördert und der Therapieerfolg dementsprechend gesteigert. 

    Das Programm basiert auf dem Modell der therapeutischen Fernüberwachung (Remote Therapeutic Monitoring, RTM), welches in den USA bereits Anklang gefunden hat und von über 16% der Physiotherapeuten genutzt wird. Dabei profitieren sie von 7-10 vergüteten Arbeitsstunden pro Woche, welche sie durch RTM flexibel leisten können. Auch die Nutzung von Akina kann über Krankenkassen abgerechnet werden, womit eine Diversifizierung des Abrechnungskataloges der Physiotherapeuten gewährleistet wird, was den Beruf wiederum attraktiver machen kann. 

    Durch Akina können Physiotherapeut*innen einen Teil ihrer Arbeit remote und asynchron verrichten und die Anzahl persönlicher Sessions reduzieren, indem sie Patienten durch das Tool vermehrt in ihrem Training zu Hause unterstützen. Patient*innen profitieren von einem effizienteren Training und einer schnelleren Rehabilitation. Und so schliesst sich der Kreis zum Motto “Halb so lang, doppelt so effizient”.

    26.01.243min Lesezeit

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