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Was ist Digital Health und wie wird unser Gesundheitswesen davon beeinflusst?

Digital Health - Ein Begriff, welchen wir immer häufiger antreffen. Mit gutem Grund: Digital Health hat grosses Potential, unser Gesundheitswesen in vielerlei Hinsicht zu verbessern.

02.02.244min Lesezeit
    Ärztin verwendet Digital Health Tools auf ihrem iPad.

    In einer zunehmend digitalisierten Welt durchläuft auch der Gesundheitssektor einen bemerkenswerten Wandel. Unter dem Schirm von "Digital Health" entfaltet sich eine facettenreiche Landschaft innovativer Technologien, die die Art und Weise transformieren, wie wir medizinische Versorgung erteilen und erhalten. Von der therapeutischen Fernüberwachung von Patienten bis hin zur Nutzung künstlicher Intelligenz zur Diagnosestellung und Datenanalyse - Digital Health hat das Potenzial, die Gesundheitsversorgung auf globaler Ebene zu revolutionieren.

    Doch was genau verbirgt sich hinter dem Begriff Digital Health, und welche Bereiche des Gesundheitswesens können davon positiv beeinflusst werden? Und wie wird Digital Health in der Schweiz genutzt und gefördert? In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf die Schnittstelle zwischen Gesundheit und digitaler Innovation.

    Begriffsdefinition “Digital Health”

    Digital Health, auch als E-Health (oder deutsch: Gesundheitsinformatik) bekannt, bezeichnet den Einsatz von Informationstechnologie und digitalen Lösungen im Gesundheitswesen. Im Kern geht es darum, die medizinische Versorgung effizienter, zugänglicher und personalisierter zu gestalten. In den Bereich Digital Health fallen eine Vielzahl von Anwendungen und Technologien, darunter Telemedizin, Wearables, Gesundheits-Apps, elektronische Patientendossiers und Datenanalysen. Diese Instrumente ermöglichen es Gesundheitsdienstleistenden, Patienten und anderen Akteuren im Gesundheitswesen, Informationen effektiver zu erfassen, auszutauschen und zu nutzen. Digital Health zielt darauf ab, die Qualität der Patientenversorgung zu verbessern und effektiver zu gestalten, Kosten zu senken, die Patientenautonomie zu stärken und Krankheiten vorzubeugen. Kurz: Bei Digital Health geht es darum, die Gesundheitsversorgung durch den Einsatz modernster Technologien und datengesteuerter Ansätze zu optimieren.

    Mann hat ein Online Meeting mit seinem Arzt.
    Virtuelle Arztbesuche sind ein Beispiel von den vielfältigen Einsatzbereichen von Digital Health.

    Einsatzbereiche von Digital Health

    Die vielfältigen Einsatzbereiche von Digital Health erstrecken sich über das gesamte Gesundheitssystem, von der Prävention über die Diagnose bis hin zur Behandlung und Nachsorge. Hier sind einige der bedeutendsten Bereiche, in denen digitale Gesundheitsanwendungen einen positiven Einfluss haben:

    Telehealth (Telemedizin)

    Digital Health ermöglicht Fernkonsultationen und virtuelle Arztbesuche, was besonders in ländlichen Gebieten oder für Patienten mit begrenzter Mobilität von Vorteil ist. Telemedizin verbessert die Zugänglichkeit zur medizinischen Versorgung erheblich.

    Wearables und Applikationen

    Digital Health wird nicht nur zur Behandlung von Krankheiten angewandt, sondern auch zur Prävention: Durch tragbare Technologien wie Smartwatches und Fitness-Tracker können Menschen ihre Gesundheit und Fitness selbstständig überwachen. Diverse Gesundheits-Apps im sogenannten mhealth Bereich (Mobile Health) bieten personalisierte Ratschläge, Erinnerungen und ermöglichen eine engere Verbindung zwischen Patienten und ihren Gesundheitsdienstleistenden.

    SmartWatch mit Workoutplan.
    Wearables wie SmartWatches sind besonders bei Fitness Liebhabern begehrt.

    Elektronische Patientenakten (EPA)

    Digitalisierte Patientendossiers erleichtern die nahtlose und sichere Aufbewahrung von Gesundheitsdaten. Dies ermöglicht eine bessere Koordination der Versorgung und einen effizienteren Informationsaustausch zwischen verschiedenen Gesundheitseinrichtungen.

    Bildgebung und Diagnostik

    Digitale Technologien verbessern die medizinische Bildgebung und unterstützen diagnostische Verfahren durch machine learning (maschinelles Lernen). Algorithmen und KI-Systeme können helfen, Krankheiten früher zu erkennen und präzisere Diagnosen zu stellen.

    Digitale Therapie und Rehabilitation

    In der Rehabilitation ermöglichen digitale Therapieplattformen wie beispielsweise Akina personalisierte Übungsprogramme für eine effizientere Therapie. Fortschritte und Defizite können von Physiotherapeuten überwacht und der Trainingsverlauf an die individuellen Bedürfnisse der Patienten angepasst werden.

    Akina Cloud auf Laptop in Wohnzimmer.
    Akina ist die Innovation im Bereich therapeutische Fernüberwachung.

    Forschung und Datenanalyse

    Gesundheitsdaten in digitaler Form ermöglichen es Forschern, Muster und Trends zu identifizieren. Grosse Datensätze an Gesundheitsinformationen können zur Entwicklung neuer Therapien und zur Verbesserung der medizinischen Forschung und Versorgung beitragen.

    Medikamentenmanagement

    Digitale Lösungen unterstützen Patienten bei der korrekten Einnahme von Medikamenten durch Erinnerungen und Überwachung. Dies kann besonders für ältere Personen, Menschen mit komplexen Medikationsplänen oder chronischen Erkrankungen von Vorteil sein.

    Robotik und Medizintechnik

    Als chirurgische Roboterassistenz für präzisere und weniger invasive Eingriffe, als Rehabilitationsgeräte, oder bei der Medikamentenausgabe in Spitälern und Apotheken: Robotik ist heute an vielen Orten in der Gesundheitsbranche anzutreffen.

    Roboter für Operationen.
    Moderne chirurgische Roboter sorgen für mehr Präzision im Operationssaal.

    Digital Health in der Schweiz

    Die digitale Transformation führt zu einer Effizienzsteigerung und Kostensenkung und wird in der Schweiz durch verschiedene Ansätze angetrieben.

    Ausbildung, Forschung und universitäre Programme:

    Forschungseinrichtungen, private Unternehmen sowie Universitäten und Fachhochschulen engagieren sich aktiv in der Entwicklung neuer Technologien und Anwendungen und der Ausbildung von Expertinnen und Experten. So wird beispielsweise im Bacherlorstudium in Applied Digital Life Sciences an der ZHAW Digital Health in verschiedenen Modulen thematisiert. Auch die ETH Zürich trägt in ihrem CAS Digital Health eine Schlüsselrolle bei der Ausbildung von Fachleuten in diesem Bereich. 

    Förderung von Innovation durch ein Start-up-Ökosystem:

    Das aufstrebende Start-up-Ökosystem im Gesundheitsbereich trägt zu diversen Innovationen bei. Healthtech Start-ups entwickeln neue Anwendungen, Plattformen und Technologien, die die Art und Weise, wie Gesundheitsdienste bereitgestellt werden, verändern.


    Akina - Die Innovation in der digitalen Therapie

    A propos Healthtech Startups: Akina ist ein Schweizer Start-up im Bereich Softwareentwicklung. Unser Ziel ist es, therapeutisches Training zu Hause effizienter und angenehmer zu gestalten. Unsere KI-gestützte Software erkennt die Bewegungen der Nutzer durch deren Webcam und gibt ihnen Feedback in Echtzeit. Die Nutzer können sich ausserdem mit Physiotherapeut*innen verbinden, um zusätzliche Unterstützung in der Rehabilitation nach einer Sportverletzung, einem Unfall, einer Krankheit oder einer Operation zu erhalten. Dank Akina kann die Physiotherapie zuhause um ein Vielfaches schneller und effektiver gestaltet und in persönlichen Physiotherapie-Sessions zielgerichteter mit dem Therapeuten zusammengearbeitet werden.

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